ZombieProof

Autos für die Zombie-Apokalypse: ZombieProof

Ginge es nach Hollywoods Drehbuchautoren und Filmemachern, stünde “Tod durch Zombie” ganz oben auf der Liste gängiger Ablebens-Varianten. Allein in den letzten 5 Jahren fanden mehr als 20 namhafte Zombie-Filme ihren Weg ins Kino, ins TV oder auf DVD. Mit dem Start der neuen US-Serie “The Walking Dead” bekommt das Genre rund um die wandelnden Toten jetzt Frischfleisch – verantwortlich für die High-Budget-Produktion ist niemand geringerer als der US-Sender AMC, der mit Mad Men und Breaking Bad bereits sein Gespühr für hochklassige (wenn auch weniger untote) Unterhaltung bewiesen hat.

Angesichts des ohnehin drohenden Weltuntergangs in zwei Jahren also der perfekte Zeitpunkt, sich einmal mit der Möglichkeit einer Zombie-Epidemie auseinanderzusetzen – und wie man sich im Falle einer ebensolchen vor den untoten Horden schützt.

Sobald die lebenden Toten umherwandeln, wird persönliche Fortbewegung wichtiger denn je. Den stöhnenden Massen langsam humpelnder Zombies zu entkommen, steht nun mal ganz oben auf der Survival Liste. Die Wahl des richtigen Gefährts hat daher oberste Priorität. Dabei kann man allerdings leicht Fehler machen, die einen schnell auf der Spiesekarte untoter Horden landen lassen.

Wer sich jetzt schon mal vorsorglich das passende Fahrzeug für die Zombie-Apokalypse zulegen will, kann sämtliche Neu- und Gebrauchtwagen-Checklisten vergessen. Im post-apokalyptischen Zombieland sind viele klassische Autokauf-Kriterien unwichtig – andere kommen dafür erst zum Tragen:

GESCHWINDIGKEIT. Wenn’s darum geht, einen Zombie abzuhängen, ist Geschwindigkeit zweitrangig. Selbst im ersten Gang schafft wohl jeder noch so lahme Wagen mehr als “schlurfende Humpelgeschwindigkeit”.

ZUVERLÄSSIGKEIT. Versteht sich von selbst – alles was man nicht mit einem Hammer, zwei Reißnägeln und Spucke reparieren kann, wird früher oder später den Geist aufgeben. Ersatzteile findet man allerdings leicht: Da ein Großteil der zombifizierten Bevölkerung ihre Autos wohl ohnehin nicht mehr braucht, kann man sich getrost aus der nächstbesten Motorhaube bedienen.

VERBRAUCH. Weniger wichtig, als man auf Anhieb vielleicht denken mag. Da Zombies ausschließlich per pedes unterwegs sind, sollten die Spritreserven in Tankstellen, verlassenen Autos und Raffinerien locker eine ganze Weile ausreichen. Da man jedoch nicht immer wissen kann, wo sich die nächste Gelegenheit zum Volltanken bieten wird, ist Reichweite wichtig. Also: Am besten gleich mal ein paar Kanister und Fässer auf’s Dach schnallen.

ROBUSTHEIT UND SCHUTZ. Um sich den Weg durch größere Zombie-Anhäufungen bahnen zu können, sollte die Fahrzeugfront schon mal mehrere Frontalzusammenstöße mit 80kg Fleischmassen heil überstehen. Überlegenswerte Modifikationen am Bug: Rammschutz, Schneepflug – oder für Splatter-Enthusiasten eine Schneefräse.

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AUTOS MIT HOHEM ZOMBIE-SCHUTZFAKTOR

Ford Fiesta

Ok, nicht die erste Wahl, wenn es darum geht, sicher durch zombieverseuchtes Gebiet zu reisen – doch Fords vorbildlicher Einsatz für Zombie-Aufklärung muss einfach lobend erwähnt werden. Immerhin: Ein hakendes Türschloss kann schon mal (wie im Video unten demonstriert) den Unterschied zwischen Lebendem und Zombie ausmachen. Wir warten nur noch auf die geländetaugliche “Zombiecalypse Edition”.

ZOMBIE RATING

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Critter Gitter

Entworfen als ultimative Jagd-Plattform ist der Critter Gitter das ideale Fahrzeug für alle, die die klassische Rollenverteilung von Jäger und Gejagtem zwischen Zombie uns Mensch umkehren möchten. Sechs Tonnen Gewicht und Reifen mit einem  Durchmesser von 1,60 Meter machen auch ohne militärische Bewaffnung kurzen Prozess aus etwaigen untoten Hindernissen. Angetrieben von einem Chevy Ram Jet 502 Achtzylinder-Motor mit 8,2 Liter Hubraum ist das Ungetüm mehr als ausreichend gut Motorisiert. Einen Gutteil des Stauraums wird man angesichts des unstillbaren Durstes dieses urzeitlichen Aggregats jedoch für Zusatztanks vorsehen müssen.

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Toyota Hilux

Ein Fahrzeug, das seit Jahrzehnten Terroristen in Schurkenstaaten aller Welt zuverlässig von Trainingscamp zu Selbstmordanschlag befördert, ist auch in der Zombie-Apokalypse eine hervorragende Wahl. Tragfähig weit jenseits aller Herstellerspezifikationen, ordentliche Geländegängigkeit und allein mit Fußtritten und Flüchen zu reparieren ist der Toyota Pickup einer der großen Stars jedes Endzeitszenarios.

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Mercedes Unimog

Sollte die Menschheit es doch noch schaffen, alles Leben auf der Erde auszurotten, werden zwei Spezies überleben: Die eine sind Kakerlaken, die andere Unimogs. Egal welches Baujahr, welcher augenscheinliche Zustand oder welches Modell – Mercedes Allzweck-Nutzfahrzeug ist mit Abstand die beste Wahl für JEDE apokalyptische Umgebung. Und: Hierzulande sind Unimogs nicht schwer zu finden: Feuerwehrdepots, Bauernhöfe, forstwirtschaftliche Depots – überall dort sollte es von Unimogs nur so wimmeln.

Was die Offroad-Tauglichkeit betrifft, hier nur ein paar Eckdaten: Maximaler Steigungswinkel von 100 Prozent, Kippwinkel 38 Grad, Wassertiefe bis 1,20 Meter locker durchfahrbar. Gelände, das man mit einem Unimog nicht passieren kann, muss geologisch erst noch geschaffen werden. Take that, nature!

ZOMBIE RATING

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Bonus: UNICAT Unimog

Wer die Zombi-Apokalypse in seinem Unimog mit richtig viel Stil und einer handvoll Komfort begehen will, für den gibt es mit dem Unimog U500 Expedition Vehicle von UNICAT auch das passende Umbau-Modell. Kleiner Haken: “Nicht ganz billig” wäre massiv untertrieben.


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