John Lennons erstes Auto war ein Ferrari – und jetzt steht er zum Verkauf

Kein schlechter Einstieg in die Welt des Straßenverkehrs: John Lennons erstes eigenen Automobil war ein hellblauer 1965 Ferrari 330 GT. Genau dieser kommt jetzt unter den Hammer – bis zum 5. Februar haben John-Lennon-Fans also noch Zeit, das nötige Kleingeld für dieses Stück Beatles-Geschichte aufzutreiben.

Straßenkauf

Lennon hatte erst kurz zuvor seinen Führerschein gemacht – wie alles, was auch nur im geringsten mit den Beatles zu tun hatte, wurde auch dieser Event mit fast schon hysterischer Medienzuwendung bedacht. Der berühmte, und vor allem extrem wohlhabende – Musiker würde also jetzt ein Auto brauchen. Die Händler der Region warteten allerdings nicht, bis sich der Weltstar selbst in einen Auto-Schauraum verirren würde, sondern brachten den Schauraum kurzerhand zu ihm.

Wenige Stunden nachdem die Meldung über Lennons bestandene Führerscheinprüfung durch die Medien tickerte, waren die Straßen vor seinem Anwesen gefüllt mit Maseratis, Aston Martins, Jaguars und anderen Luxus-Automobilien. Lennon soll durch die Ansammlung an Luxusschlitten geschlendert sein, und hat sich schließlich für einen blauen Ferrari entschieden. Der Ferrari 330 GT, Baujahr 1965, kostete damals 2.000 Pfund.

Mini, Rolls und Ferrari

Zwei Monate später kaufte Lennon einen Rolls Royce Phantom V, den er anschließend mit einem berühmt gewordenen, psychodelischen Paintjob versah (Bild links). Ebenfalls in seiner Garage befand sich ein Mini.

Den Mini nutzte Lennon zum alltäglichen Herumfahren, den Rolls zur Entspannung und den Ferrari eigenen Angaben zufolge “for zoom”.

Allzuviel wurde der Ferrari 330 GT von Lennon allerdings nicht bewegt. Heute zeigt der Kilometerzähler gerade mal eine Laufleistung von 3.000 Meilen.

Die Versteigerung der John-Lennon-Devotionale erfolgt am 5. Februar 2011 bei Bonhams. Der Wert wird auf 120.000 bis 170.000 Euro geschätzt.