Neuer Dodge Charger SRT8 mit 471 PS für die ganze Familie
Dodge lässt dem 2012er-Jahrgang des Charger ein opulentes Tuning angedeihen. Mit dem Charger SRT8 zeigt Dodge auf der Chicago Autoshow sein neues Limousinen-Flaggschiff mit dickem HEMI V8 Aggregat.
Wie es sich für die Chrysler-interne Tuningabteilung “Street and Racing Technology” gehört, bedeutet Tuning in erster Linie “dicker Motor mit viel Umpf”. Nach dem Datenblatt des Charger SRT8 zu urteilen, ist das schon mal gelungen: Unter der Haube des SRT8 steckt ein 6,4-Liter-HEMI-Achtzylinder mit 465 US-Pferdestärken (was umgerechnet rund 471 “korrekten” PS entspricht). Damit hält er locker mit den Power-Limos aus Deutschland mit.
Dodge wildert im Revier von M und AMG
Diese Leistung reicht für eine 0-100 km/h-Zeit von unter 5 Sekunden und einen Top-Speed von 175 mph (282 km/h) – nicht schlecht bei einem vermutlichen Verkaufspreis in den USA von knapp über 40.000 Dollar. Zum Vergleich: Der BMW M3 schlägt dort schon in Grundausstattung und ohne auch nur ein einziges Extra der Optionsliste angekreuzt zu haben mit 55.000 Dollar zu Buche. Den Preis/Leistung-Sieg sollte sich der Charger SRT8 also schon mal sichern können.
Galerie: 2012 Dodge Charger SRT8
Noch immer kein neues Getriebe
Ein ganz großes Manko ist das Getriebe des SRT8. Die archaische 5-Gang-Automatik kennen wir bereits aus dem Vorgängermodell und aus eigener Erfahrung – die war nicht unbedingt positiv. Eigentlich wollte Chrysler ja im Dodge Charger SRT8 eine neue 8-Gang-Automatik zum Einsatz kommen lassen – daraus wurde nun wohl doch nichts.
Immerhin hat man dem SRT8 ein adaptives Dämpfersystem mit zwei Einstellungen (Auto / Sport) spendiert, was sowohl dem Fahrkomfort als auch den Handling-Qualitäten zugute kommen soll.
Noch dieses Jahr im Handel
Produktionsstart des neuen Charger SRT8 soll noch dieses Jahr starten – im Herbst steht die Muscle-Car-Limousine dann bei den Händlern. Ob sich der durch und durch amerikanische Charger SRT8 in Europa gegen die mit M, RS und AMG verzierte Sportlimousinen behaupten kann, bleibt abzuwarten.








1 Kommentar
Haha den Charger als Familienauto anzupreisen ist wirklich gut. Meine Kinder würden sich sicher freuen, wenn sie damit von der SChule abgeholt werden würden.
Die PR-Kampagne der neuen Chrysler/Dodge gefällt mir auch. Amerikanisch rau wie man das gewohnt ist aber in Europa eher selten zu sehen bekommt.
Kommt der Charger überhaupt in Europa auf den Markt oder ereilt ihn das Schicksal wie z.B. die Dodge Viper? Der Preis von 40.000 Dollar wäre ja sogar Europa tauglich.