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AutoMarke - Elektrosportwagen

Porsche-Tuner RUF entwickelt eigenen Strom-Neunelfer

Tuner droht Porsche-Konzern mit eigenem Elektro-911er technologisch zu überholen

Nicht nur Porsche selbst bastelt an einem elektrisch betriebenen 911er – Konkurrenz bekommt der Zuffenhausener Autohersteller jetzt von befreundeter Seite: Porsche-Tuner RUF, die mit ihren bis zum Anschlag aufgemöbelten 911 regelmäßig Performance-Rekorde aufstellen,

Roadster-Version des elektrischen 911ers von RUF

Als Partner hat RUF Siemens mit ins Boot geholt – genügend Know-How rund um Elektromotoren sollte der kleinen Autoschmiede damit zur Verfügung stehen.

Die ersten Elektrosportwagen sollen unter dem Namen eRUF bereits im ersten Halbjahr 2011 fertig sein. RUF verfolgt derzeit noch drei unterschiedliche Antriebsideen: Ein Ein-Motor-Konzept, eine Variante mit zwei Motoren und Zweigang-Getriebe und eine Version mit zwei Motoren und dynamischer Drehmomentverteilung (Torque-Vectoring).

Die Varianten im Detail

Ein-Motoren-Konzept

  • Basisfahrzeug Porsche 997 Carrera
  • Siemens-Elektromotor (180kW) und Inverter
  • Porsche Seriengetriebe
  • Lithium-Ionen-Batterien mit einem Energiegehalt von 29 kWh
  • Intergrierte Ladegeräte, DCDC-Wandler, Steckdose, Stecker und Ladekabel
  • Innenraumheizung
  • Datenerfassungsgerät zur Auswertung und Dokumentation der Lade-, Fahr- und Komponentendaten
  • Reichweite ca. 150 km, Höchstgeschwindigkeit ca. 220 km/h, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in ca. 7 Sekunden

Zwei-Motoren-Konzept mit Zweigang-Getriebe

  • Basisfahrzeug Porsche 997 Carrera
  • Zwei quer angeordnete Siemens-Synchron-Motoren (250 kW) und zwei Inverter
  • Automatisiertes Zweigang-Getriebe, Sperrdifferential
  • Flüssigkeitsgekühlte und heizbare Lithium-Ionen-Batterien mit einem Energieinhalt von 36.6 kWh
  • Intergriertes Ladegerät, DCDC-Wandler, Steckdose, Stecker und Ladekabel
  • Innenraumheizung
  • Datenerfassungsgerät zur Auswertung und Dokumentation der Lade-, Fahr- und Komponentendaten
  • Reichweite ca. 200 km, Höchstgeschwindigkeit ca. 220 km/ h, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in ca. 5 Sekunden

Zwei-Motoren-Konzept mit Torque-Vectoring

  • Basisfahrzeug Porsche 997 Carrera
  • Zwei quer angeordnete Siemens-Synchron-Motoren (250 kW) und zwei Inverter
  • Zwei getrennte Winkelgetriebe zum unabhängigen Antrieb der Räder
  • Flüssigkeitsgekühlte und heizbare Lithium-Ionen-Batterien mit einem Energieinhalt von 36.6 kWh
  • Ladekonzept über Inverter, DCDC-Wandler, Steckdose, Stecker und Ladekabel
  • Innenraumheizung
  • Datenerfassungsgerät zur Auswertung und Dokumentation der Lade-, Fahr- und Komponentendaten
  • Reichweite ca. 200 km, Höchstgeschwindigkeit ca. 180 km/h, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in ca. 5 Sekunden

Bis zur Markteinführung der Elektrosportwagen dürfte bei RUF noch einige Zeit vergehen. Die ersten eRUF 911er sind noch Prototypen. Allzuviel Zeit sollte sich Porsche bei der Entwicklung eines eigenen E-Sportlers allerdings nicht mehr lassen – dass RUF bei seinen Fahrzeugen keine halben Sachen macht, sollte man in Zuffenhausen ja mittlerweile wissen.

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1 Kommentar

  1. Bernd says:

    Hi zusammen, wird sich Porsche nicht mit einer Klage wehren?

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