SPECIALS



FEATURES

RANKINGS

TESTS

Die Movie Cars aus Fast Five: Gimme Five
In Fast Five reden die Protagonisten nicht lang um den heißen Brei herum und tun das, was sie am besten können: das Gaspedal bis zum Bodenblech durchtreten.

Vin Diesel hat nicht zuviel versprochen. Auf Facebook hatte der Actionstar ja Anfang 2010 zwei weitere Zelluloid-Streifen in der Machart von „The Fast and the Furious“ angekündigt – jetzt kommt der erste der beiden und damit der insgesamt fünfte ins Kino und wird die Kassen wohl wieder richtig klingeln lassen.

Neben Petrol-Head Vin Diesel (Dominic Toretto) sitzen auch viele andere, aus den ersten vier Filmen bekannten Benzin-Junkies um Paul Walker (Brian O´Connor), Mia Toretto (Jordana Brewster) und Dwayne Johnson (Luke Hobbs) wieder in den Autos und verfrachten diese in Fast Five gleich Duzendweise auf den Schrottplatz. In aufwändiger Handarbeit aufgemotzte Reiskocher, zeitlos schöne Muscle-Cars und aktuelle High Performance Production Cars sind der richtige Treibstoff für lange Schlangen an der Kinokasse, wohl kaum ein Autofan wird sich dieser explosiven Mischung von heißem Blech, geballter Action und ultracoolen Stunts irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn entziehen. Wer Anspruch sucht, sitzt im falschen Film – Fast Five steht für gut gemachte Unterhaltung.

Fast Five KinoplakatGedreht wurde diesmal in Brasilien und auf Puerto Rico, aber auch in der Mojave-Wüste, in Parker, Arizona und in Atlanta. Und wie das die treue Gefolgschaft zu Recht erwartet, reden die Protagonisten in Fast Five erst gar nicht lang um den heißen Brei herum und tun das, was sie am besten können: das Gaspedal bis zum Bodenblech durchtreten, Augen zu und durch.

Die Story ist schnell erzählt, zumal es eigentlich nur darum geht, einen Aufhänger für die von den Fans der aufgetunten Action-Reihe heiß ersehnte neue Runde von illegalen Straßenrennen und draufgängerischen Autostunts der Spitzenklasse zu finden, auf die man mangels von Dialogen seine ungeteilte Aufmerksamkeit richten darf.

Ex-Cop Brian O´Connor und Ex-Knacki Dom Toretto setzten ihr aus den ersten vier Folgen eingespieltes und höchst erfolgreiches Teamplay fort und finden sich auf der Flucht vor den Behörden. Nach einer Odyssee durch diverse Länder landen die beiden schließlich in Rio, wo es darum geht, einen letzten „Job“ zu übernehmen. Mit den Einkünften aus diesem Himmelfahrtskommando wollen sie sich dieses Mal endgültig die Freiheit erkaufen.

Schon während sie ihr Team von PS-Virtuosen zusammentelefonieren wird klar, dass der einzige Weg nach „draußen“ über einen korrupten Geschäftsmann führt, der ihnen nach dem Leben trachtet. Dieser ist aber nicht das einzige Problem. FBI Agent Luke Hobbs ist unseren Helden dicht auf den Fersen und verfehlt bekanntermassen niemals sein Ziel. In Brasilien muß er allerdings eine neue Erfahrung machen, dass man hier einfach nicht mehr die Good Guys von den Bad Guys unterscheiden kann. Da heißt es auf den Instinkt vertrauen, ehe jemand anderes die zum Greifen nahe Beute noch wegschnappen kann.

Im fünften Asphalt-Abenteuer kommt während 130 Minuten gleich eine ganze Armada von raren Autoträumen zum Einsatz, die an dieser Stelle schon mal vorab gewürdigt werden wollen.

Die Fast Five Hall of Fame



Dodge Charger Police

2 x 2011 Dodge Charger SRT8

2011 Dodge Charger SRT8

Bärenstarker V8-Power im Doppelpack ist gut genug, um Wände einzureissen – im wahrsten Sinn des Wortes. Der Schwarzenegger unter den Chargern holt 430 PS aus 6,1 Liter Hubraum und mimt im Film das doppelte Lottchen. Die im Duett 860 PS starken Power-Limos nehmen einen riesigen Tresor ins Schlepptau, passenderweise checken aber auch die brasiliansichen Cops im Charger ein – leider nur im Film. Im wirklichen Leben fährt die Policia do Brasil VW Polo und den Astra von GM.



1970 Dodge Charger and Nissan GT-R

1970 Dodge Charger

Muskeln gibt´s in Fast Five mehr als genug zu sehn. Aber nur Dodge hat das Original – Den in Würde ergrauten Übervater aller Muscle Cars. Steve McQueen alias „Bullit“ lässt grüßen. Nicht ohne Absicht und augenzwinkernd plazierte Reminiszenz an den Klassiker. Besonders der R/T („Road and Track“) Jahrgang 1970 mit dem 440cui Hemi-V8 hatte damals das Abo auf den Sieg eines jeden Beschleunigungsrennens. Noch immer gut genug für die Rolle als stilvollendetes Getaway Car. Frei nach dem Motto: “If you have ever finished first – you could be Dodge material”.

Nissan GT-R

Der japanische Underdog mit 485 PS aus einem nur 3,8 Liter großen V6 dominiert die Supercar-Szene nach Belieben dank Twin-Turbo und allerfeinster Rennsporttechnik. Der Über-Nissan ist die perfekte Symbiose von Ninja und Nintendo, mit Carbon Fahrwerksteilen, Transaxle-Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb. 3.6 Sekunden auf der klassischen Sprintstrecke, 312 km/h Spitze. Fit genug um Aston DB9, Corvette Z06, Carrera GT und Lambo Murcielago seine Ferrari-Look-Alike-Heckleuchten zu zeigen.



2010 Lexus LF-A

Lexus LF-A

Lang ersehnter Rivale von Toyota für den GT-R um die nationale Supercar-Championship. High Performance Coupé mit V10 Frontmotor und 560 PS. Nach 3,7 s ist der LF-A auf 100 und wenn es sein muss stürmt Blech-Godzilla mit bis zu 325 km/h über den Asphalt. Genau das richtige Spielzeug für Bad Guys und deren Gespielinnen.



1963 Chevrolet Corvette Grand Sport (C2)

1963 Chevrolet Corvette Grand Sport (C2)

Der silbergraue Stingray Speedster ist leider nur eine Replica von Mongoose Motorsports aus Ohio. Gezielt für den Einsatz im Rennsport und lange Haltbarkeit entwickelt, bewährt sich der fiese „Cobra-Killer“ im Film dafür an exponierte Stelle. Eigentlich viel zu cool um in die Schrottpresse zu wandern.



Ford GT 40 Replica

Ford GT40 Replica

Der vierfache Le Mans-Gewinner wäre definitiv das ultimative Auto für Vin Diesel´s Landstrassenakrobatik, von 1964 bis 1968 wurden aber gerade mal 134 Stück davon auf die Räder gestellt – die Anschaffung oder auch nur die Versicherungspolice für ein Leihgeschäft von einem der 134 Originale würde sogar ein derart opulentes Blockbuster-Budget wie das von Fast Five auseinandersprengen. Egal, gibt es doch genügend gute GT 40-Replicas auf dem Markt für vergleichsweise kleines Geld. Von welcher Hersteller die im Film verwendete Replica in authentischem Le Mans-Blau mit den beiden weißen Streifen kommt, bleibt Spekulation. Vielleicht eine brasiliansiche Americar GTA 40 oder eine südafrikanische CAV GT ?



VW Touareg I

VW Touareg I

Ein behäbiger SUV hat in einem Action-Streifen eigentlich nichts verloren. Der in Argentinien produzierte Amarok wäre authentischer gewesen, hat aber weder Schmalz noch Charisma. Letztlich überzeugt der Touareg eben auch hartgesottene Gangstas durch seine Zuverlässigkeit und mit klassisch deutschen Tugenden: quadratisch, praktisch, gut. Wohl als Product Placement von VW do Brasil für alle brasilianischen Kino-Freunde gedacht. Wird trotz der am Filmfahrzeug montierten Cayenne-Alus niemals eine echte Schönheit sein. Kann als V8 FSI mit 350 PS einigermassen mithalten beim Furiosen Asphalt-Roulette.



1963 Ford Galaxie 500XL Convertible

1963 Ford Galaxie 500XL Convertible

Das waschechte Muscle Car mit dekandentem 4,8 Liter V8 unter der Haube ist ein Hingucker und Chromjuwel. Nicht gerade das schnellste Pferd am Set, dafür eines der schönsten. Viersitzer-Cabrios sind extrem unsexy, aber der Galaxie ist die große Ausnahme. Der oberlässige Auftritt ist bei diesem Auto eingebaut, genau der richtige Schlitten um eine heißeblütige Brasilianierin für sich zu gewinnen.



Die beste Nebenrolle

Nominiert für die beste Nebenrolle


Auch noch mit von der Fast Five-Partie sind ein Honda NSX, ein Porsche 996 im Rivierablauen 997-GT3-RS-Gedächtnis-Look (echt war 996 RS3 nur in weiß) und ein 1998er Mercury Grand Marquise. Weitere kurze Gastauftritte für Nissan 350 Z, Toyota Supra, Porsche Cayman und einen wunderschönen, schwarz-grünen Plymouth Barracuda Supercharged von 1971 mit 636 HEMI V8. Der wanderte unmittelbar nach dem imagefördernden Gastspiel vor der Kamera beim Auktionshaus Barrett Jackson für unglaubliche 308.000 Dollar über den Ladentisch. OK, Vin Diesel, Paul Walker, Dwayne “The Rock” Johnson and Justin Lin haben vorher noch ihre preistreibenden Unterschriften im Fahrzeug hinterlassen.


In Deutschland läuft Fast Five sogar noch einen Tag vor der Premiere in den Staaten an, nämlich ab 28.4. In Österreich ab 29.4. In der Schweiz ab 28.4./4.5.






TAGS: , , , , , , , , , ,
Land Rover Evoque: Fotostrecke: Crossing Jordan

Wenn Land Rover nach Jordanien lädt, lässt sich die Automobil-Presse nicht lange bitten. Wann bekommt man schon derart imposante Photolocations zur Illustration redaktioneller Beiträge vorgesetzt. Das Ergebnis der zweitägigen Pressereise: Keine neuen Erkenntnisse zum Evoque (offroad kann man hierzulande schließlich auch fahren), jede Menge Staub (überall, außer im Fahrzeuginnenraum), wunderbar milde Temperaturen während der mitteleuropäischen […]


Top 10 Videos: Die 10 besten Beifahrer-Videos

Nicht immer sind es die Fahrzeuge oder Fahrer, die in einschlägigen Auto-Videos im Mittelpunkt stehen: Wir haben uns auf die Suche nach Videos gemacht, in denen die Kamera primär die Reaktion der Passagiere aufzeichnet. Hier ist unser Ranking der Top-10-Beifahrervideos.


Korea RC Street Drift Challenge: Abgedriftet
Korea RC Street Drift Challenge

Abgedriftet

Südkoreanische Kids, die im Pulk ihre aufgemotzten Imprezas, M3s oder Supras mit durchdrehenden Pneus virtuos um die Ecke zirkeln? Einige von diesen imponierenden Fahrtalenten haben ja noch nicht mal den Führerschein aber tanzen nachts lieber mit ihren Coupés auf dem Asphalt als mit den Mädels in der Disco.


Detroit Auto Show 2011: Chevrolet stellt Aveo-Nachfolger Sonic vor

Chevrolet bringt mit dem Sonic einen Nachfolger für den wenig geliebten Aveo. In Detroit ist der Kleinwagen gleich in drei Versionen zu sehen – darunter auch die Concept-Version eines Polo-GTI-Konkurrenten.


Bild des Tages: Berliner Trio
Bild des Tages

Berliner Trio

Drei dunkelrote Mercedes S-Klasse-Modelle warten in Berlin auf den Beginn von Dreharbeiten.


Kommentarfunktion nicht aktiv.