How the west was won

Das Beste aus 100 Jahren Chevrolet: How the west was won

Am Anfang stand auch beim ihm der American Dream: Der Schweizer Rennfahrer Louis Chevrolet wanderte im Jahr 1900 im Alter von 22 Jahren nach Kanada aus, um dort sein Glück zu machen. 1901 zog er nach New York und arbeitete zunächst als Mechaniker für Fiat und Buick. Aber Chevrolet wollte mehr. Am 8. November 1911 gründete der ehrgeizige Petrolhead gemeinsam mit William Durant seine eigene Autofirma in Detroit, die Chevrolet Motor Car Company.

Leider kam es schon bald zu Differenzen zwischen Namenspatron Chevrolet und seinem Partner. 1915 verkaufte Chevrolet seine Anteile an Durant, der Markenname blieb. Schon wenige Jahre später war die Marke profitabel genug, um das Interesse des aufstrebenden GM-Konzerns zu wecken. Ab 1918 gehörte Chevrolet zu General Motors und kämpft seither gegen Ford um die absolute Vormachtstellung in Amerika. Beide Marken setzen seit den 30ern hohe Einsätze und viel Esprit in die Mobilisierung der amerikanischen Mittel- und Arbeiterklasse. Natürlich ging es zunächst darum, den Geschmack der breiten Masse zu treffen um letztenendes möglichst viele Autos zu verkaufen. Im GM-Konzern war Chevrolet von Anfang an breit aufgestellt und hatte für die Kunden in praktisch jedem Markt-Segment ein passendes Angebot.

Chevrolet wagte sich auch als Volumenhersteller durchaus in die ein oder andere mutige Auto-Revolution. In den 50ern und 60ern beeinflusste die Marke ganz wesentlich die Entwicklung des US-Automarktes. Die Kundschaft stürmte damals geradezu die Schauräume. In den 60ern, 70ern, und 80ern war Chevrolet fast durchgehend der verkaufsstärkste Hersteller in den Staaten. Chverolet Bel Air, Corvette oder Suburban gelten heute als absolute Auto-Legenden und sind untrennbar verbunden mit Amerikas jüngerer Kulturgeschichte.

Chevrolet 1911 bis 2011

Aus dem unternehmerischen Abenteuer von Louis Chevrolet und William Durant entstand eine der erfolgreichsten amerikanischen Automarken, die diesen November ihr hunderjähriges Bestehen feiert. Chevrolet steht neben Marken wie Mc Donalds, Pepsi und Coca Cola sinnbildlich an vorderster Front für amerikanischen Konsum und Zeitgeist. Zum Geburtstag der Marke haben wir versucht, die Top Ten aus 100 Jahren Chevrolet zu küren. Herausgekommen ist eine Auswahl, die wir am liebsten sofort in unsere Garage stellen möchten.

 

BEL AIR

1957 Bel Air Convertible / The Late Shift (1996) - 1957 Bel Air Convertible / Losin´It (1983)

1958 Bel Air Convertible / Peggy Sue Got Married (1986) - 1958 Bel Air Hardtop Coupé / American Graffiti (1973)

Der Bel Air gilt als Ikone des amerikanischen Chromzeitalters. Wohlproportioniertes Autobarock mit dekandenten Überhängen, steilen Heckflossen und üppigem Dekor – zweifellos einer der schönsten Chevrolets aller Zeiten. Auch technisch und qualitativ hatte der opulente Bel Air in den 50ern und 60ern die Nase vorn. Bis zu 300PS V8-Power sorgten für mächtig Dampf unter Petticoat und Elvistolle. Schaute teurer aus als er war, zahlreiche Karosserievarianten. Als Nonplusultra galten das ultralässige Two-door Hardtop-Coupé ohne störende B-Säule und natürlich das super-elegante Convertible. Während man im Europa der 50er in kargen Käfern herumkroch, kam Chevrolet´s Fünf-Meter-Schiff mit Klimaanlage, Servolenkung, Servobremse und Powerglide-Automatik. Der Bel Air traf punktgenau den US-Amerikanischen Zeitgeschmack und ging über den Ladentisch wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Cadillac-Look-Alike mit Weisswandreifen, Zweitonlackierung und goldenem „Bel Air“-Schriftzug am Heck.

Unsere Wahl: 1956 Bel Air Convertible 2G mit der 225 PS starken Corvette-V8-Maschine

 

CAMARO

1968 Camaro SS Convertible / Bewitched TV-Serie (1964-72) - 1968 Camaro / Zombies Anonymous (2006)

1968 Camaro SS / Cop and 1/2 (1993)

Der Camaro war vorgesehen als Konkurrent zum Ford Mustang. Wurde als typischer Vertreter der Muscle-Car-Ära sofort zum Topseller. Der Camaro der ersten Generation – gebaut zwischen 1967 und 1969 – gilt als eines der schönsten Pony Cars ever: breit, flach und klassisch schlicht gezeichnet. Zeitlos eleganter, ja fast europäisch anmutender Look mit augenzwinkernden Ferrari-Berlinetta-Zitaten. Der Opel Manta Amerikas, diverses Renndekor und Zierstreifen gab´s als Werksoption. Klassiches Coupé ohne B-Säule und mit großen Türen. Im Gegensatz zu Pontiac TransAm oder der Corvette ein Sportwagen nicht nur zum Anschauen sondern auch zum Kurvenkratzen. Tolles Fahrwerk und ausgezeichnetes Handling. Eines der bekanntesten GM-Modelle aller Zeiten, verkaufte sich eigentlich von ganz alleine. Traum aller Halbstarken und Highschool-kids. Beworben als ultimative Einstiegsdroge und bezahlbare Alternative zur Corvette: „The Closest Thing to a Vette yet!“. Dragracer nahmen den strammen RS oder SS, je nach Version brabbelte dann ein V8 mit bis zu 375 Ponnies unter der Haube.

Unsere Wahl: 1967 Camaro SS 350 Convertible

 

CAPRICE

1987 Caprice 9C1 / The Chase (1994) - 1987 Caprice 9C1 / True Romance (1993)

1987 Caprice Sedan / Seven (1995)

Neben dem Ford Crown Victoria war der Caprice das Cop Car schlechthin im Amerika der 80er und frühen 90er, machte aber nicht nur im klassisch schwarzweissen Police-Trim eine gute Figur. Brad Pitt und Morgan Freeman alias Detective David Mills und Detective Lt. William Somerset preschten im zivilen Caprice im Thriller “Seven” 1995 stilvollendet zum Tatort. Die bis 1976 gebauten Caprice waren noch gestandene Auto-Dinos. 1977 wurde der Caprice offensichtlich zu heiss gewaschen, das hat ihm aber gut getan. Die zwischen 1977 und 1990 gebaute und für europäische Augen durchaus attraktiv proportionierte dritte Generation des markanten Chevrolet Full-size ist die coolste. Besonders lässig der schwer mit Chrom behängte Foor Door Sedan mit streng kubischer Karosserie im typischen Stil der frühen 80er. 4,1 L V6 oder V8 mit 5,0 oder 5,7 L Hubraum. Ultrabreite, 6fach bestückte Rücklichtlorgel.

Unsere Wahl: 1985 Chevrolet Caprice Classic Sedan 5.0 V8

 

CORVAIR

1960 Corvair Coupé / Warlock (1989) - 1961 Corvair Monza - Puppet Master II (1991)

1965 Corvair Monza Spyder / Fear (1996) - 1965 Corvair / The Outsiders (1983)

Was war denn das hier? Käfer XXL oder Porsche 356 meets Strassenkreuzer? Chevrolets Outsider. Absolut revolutionäres und einzigartiges Fahrzeugkonzept: Aluminium-Heckmotor, Pendelachse, Einzelradaufhängung. Mit 4,57 Fahrzeuglänge war der Corvair für amerikanische Verhältnisse ein Kleinwagen, verbrauchte entsprechend weniger als 10 Liter auf 100 Kilometer. 1960 wurde der Corvair vom amerikanischen Auto-Magazin Motor Trend zum “Car of the Year” gewählt und schaffte es sogar auf das Cover des Time-Magazine. Quasi der amerikanische Urvater des 911: Luftgekühlter Sechszylinder-Boxer Heckmotor mit bis zu 2,7 Liter Hubraum. 1962er Spyder mit 150 PS war der weltweit erste Großserienwagen mit Turboaufladung. Eine Ansage an den Porsche 356 – zum halben Preis! Wurde in Deutschland später erfolgreich vom NSU Prinz und Karmann Ghia kopiert. Hecklastiger Kurven-Kamikaze: Fahrverhalten neutral bis in den Grenzbereich, neigte zu abruptem Übersteuern. War als Zwei- und Viertürer, Cabrio, Kombi und sogar als Kleinlaster, Bus und Pritschenwagen zu haben. In zehnjähriger Auflage fast 1,8 Millionen Exemplare. Nur echt mit der umlaufenden Chromkante.

Unsere Wahl: 1965 Monza Spyder

 

CORVETTE

1970 Corvette Stingray C3 / Slipstream (2007)

1967 Corvette Sting Ray / Con Air (1997) - 1985 Corvette C4 / The Big Lebowski (1998)

Allein schon der Name dieses Autos sorgt bei Amerikanern für heftige Adrenalinstösse und galoppierenden Puls. Schon gleich nach seiner Einführung klopfte das radikale Roadster-Konzept mit Fiberglass-Body selbstbewusst ans Tor zu Hall of Fame. Die Corvette wurde entwickelt, um den europäischen Sportwagen endlich die Stirn bieten zu können. Das dauerte zwar ein paar Jahre, ab den 60ern entwickelte sich die Corvette dann aber zum Mega-Verkaufserfolg. Scharfe Formen und dicker V8 – das denkbare einfache Konzept lebt mittlerweile in seiner sechsten Generation. Eines der wenige Autos, das nach der exzessiven Konzeptphase nahezu unverändert vom Fliessband rollte. Die ersten drei Generationen sind Kult und gelten weltweit als anerkannte Design-Ikonen, die Generationen vier bis sechs werden es bald sein. In Autoblech gepresstes Space-Age: Das legendäre, stromlinienförmige Haifisch-Design bei der Corvette „Stingray“ führte Chevrolet in den 60ern und 70ern zu unerwarteten Verkaufserfolgen.

…Little red corvette
Baby you’re much too fast
Little red Corvette
You need a love that’s gonna last…
Refrain aus “Little Red Corvette” von Prince, aus dem Album „1999“, erschienen 1983

 

Als besonders cool galten die Corvette-Klappscheinwerfer, die charkteristischen Haifischkiemen, das Split-Window und die endlos lange Motorhaube. Viel Auto für wenig Geld – in der aktuellen Generation zählt die Corvette C6 mehr denn je zu den am meisten unterschätzen Sportwagen der Welt. Quasi das Supercar aus dem Supermarkt. In Europa lange zu Unrecht als Zuhälterkarre verschrien, ist der amerikanische Südstaaten-Ferrari in Amerika schlicht ein zum Mythos gereifter Autotraum für Ed Everyone. Unvergesslich wie John Goodman alias Walter in „The Big Lebowski“ komplett in Rage das falsche Auto – eine 1985er Corvette C4 – mit der Brechstange malträtiert.

Unsere Wahl: 1963 Sting Ray Coupé mit 7-Liter V8 und 435 PS

 

EL CAMINO

1973 El Camino SS / My Name Is Earl, TV-Serie (2005) - 1970 El Camino - Benny & Joon (1993)

1983 El Camino / Heat (1995) - 1973 El Camino SS / My Name Is Earl, TV-Serie (2005)

Welcher Bauer träumt nicht davon seine Kartoffeln mit 400 V8-PS unter der Pritsche zum Markt zu fahren. Amerikanische Farmer konnten das lange Zeit tatsächlich tun und zwar mit dem El Camino, Chevrolet´s bizarrem Pickup-Straßenkreuzer-Hermaphrodit. Eine Limousine mitten durchgeschnitten und hinten eine Ladefläche angeschweisst. Der Chevy mit Rucksack ist ein erdiger Naturbursche und macht dennoch was her. Samstag Disco, Sonntags in die Kirche und Montags auf den Markt. Mit Folie ausgekleidet wird er El Camino – der auf deutsch übersetzt schlicht „die Straße“ heißt – zum mobilen Swiming Pool. Multitalent, einfach und schnörkellos. Eine schräge Mischung, die nur Amerikaner erfinden konnten. Aber gerade deswegen eines der coolsten Autos aller Zeiten.

Unsere Wahl: 1976 El Camino 400 cui

 

IMPALA

1968 Impala / The Principal (1987) - 1965 Impala / Street People (1976)

1960 Impala / Jeepers Creepers (2001) - 1973 Impala - The Friends of Eddie Coyle (1973)

Chevrolet´s Topmodell war Jahrzehntelang einer der prestigeträchtigsten und elegantesten Straßenkreuzer Amerikas. Riesiger Innenraum bei Sedan, Coupé und Cabriolet. Chrombeladene Dekadenz in Reinform. Der 1959 lancierte und nach einer Antilope benannte Full-size ist eine der absoluten Chvey-Stilikonen – vor allem wegen seiner fast waagerecht angeordneten Heckflossen, auch „bat wings“ genannt. Als schönste und schnellste aller Gazellen gilt die 2te Generation von 1965 bis 1970. Generation 3 war mit über 5,8 Meter Länge die Längste. Markenzeichen waren für lange Zeit die jeweils drei runden Heckleuchten pro Seite. Eines der bekanntesten, einflussreichsten und auch am längsten gebauten Automodelle in der amerikanischen Automobil-Geschichte. Meistverkauftestes Auto in den USA im Jahr 1965 und absoluter Topseller von Chevrolet über viele Jahre. Zwischen 1958 und 1996 mehr als 13 Millionen mal verkauft, mehr als jeder andere full-size in der Geschichte des Automobils – ein Rekord für die Ewigkeit.

“The Impala is a prestige car within the reach of the average American citizen.” Ed Cole, Chevrolet Chefdesigner

Darüberhinaus wird der Impala oft als einer der Urväter der Muscla Car Ära bezeichnet. Chevrolets Topmodell wurde 1961 als „SS“ Super Sport zum ersten echten Performance Car hochgerüstet, eine Alternative zu den bald darauf erhältlichen aber vergleichsweise kleinen Pony Cars wie Mustang oder Camaro. Mit dem SS wurde seinerzeit das Performance-Rennen zwischen GM, Ford und Chrysler eröffnet, das weit bis in die 70er anhalten sollte.

Unsere Wahl: 1965 Chevrolet Impala SS 427 Hardtop-Coupé

 

NOVA

1972 Nova / Invincible (2006) - 1971 Nova SS / Final Destination (2000)

1974 Nova Coupé / Pulp Fiction (1994)

Amerikanische Kompaktklasse im Strassenkreuzer-look. 70er pur, passt perfekt in die Zeit von Kojak, Flower Power und Sesamstrasse. War seinerzeit der kleinste Chevy im Programm. Überzeugende Schlichtheit: gut proportionierter Sedan und stilsicher gezeichnetes Hardtop-Coupé. Mit dem 375 PS starken Big-Block-V8 aus dem Camaro der sprichwörtliche Wolf im Schafspelz. Wer aus schnell gefahrenen Kurven auch wieder raus fahren wollte, nahm den dezenteren und etwas leichteren Nova SS. Mit 295 Ponies bot der SS großen Fahrspass für kleines Geld. Die Ölkrise macht´s möglich: Der Nova ging mit gutem Beispiel voran und zeigte, dass ultracoole Amisschlitten nicht mindestens 5m lang sein müssen. Einer der erfolgreichsten Kompakten von GM. Half Chevrolet, sich in diesem, ehemals stiefmütterlich behandelten Segment stark zu profilieren. Perfektes Understatement. Legendärer Auftritt in Pulp Fiction.

Unsere Wahl: 1972 Nova SS Coupé 3G
 

CK

1977 C-10 / Scottsdale Fleetside (2010) - 1970 C-10 / Peligrosa Obsesion (2004)

1973 C-20 / The Fall Guy, TV-Serie (1981) - 1988 C-1500 / The Dale Earnhardt Story (2004)

C/K heißt nicht nur ein Parfum, sondern auch Chevrolets erfolgreichster Verkaufsschlager mit angebauter Ladefläche. Der erste Chevrolet-Pickup erschien bereits 1918. Von Manhattan bis Montana stehen Chevy-Trucks überall ganz vorne im Schaufenster. In den Staatenund geniesst der C/K allerhöchstes Prestige. Pickups waren und sind die Arbeitspferde Amerikas, der C/K macht aber auch für den Ausritt am Sonntag eine gute Figur – im Mittleren Westen somit ein echtes Statussymbol. Seit den 60ern nicht mehr nur nützlich sondern auch cool. Optional mit Echtholzfurnier, Stoffsitzen und einer Extradosis Chrombehang. Attraktives und zeitloses Design, zähes Fahrwerk, unzerstörbare Mechanik und mächtig V8-Power für alle Lebenslagen. Chevys Full-size-Pritsche kommt seit 1957 dank zuschaltbarem oder permanentem Allradantrieb überall hin und durch. Der wahre Autohäuptling Amerikas mit Kultstatus. Quadratisch, praktisch, gut. Verkaufte sich unfassbar gut, wurde den Händlern jahrelang nur so aus den Händen gerissen. Must haves sind hochglanzpolierte Überrollbügel mit dachgestützter Suchscheinwerferbatterie und natürlich die Seilwinde, die kommt nicht nur bei den Cowboys, sondern auch im Großstadtdschungel extrem gut an.

Unsere Wahl: 1973 K-Series 5-Liter V8 Sierra Classic

 

SUBURBAN

2000 Suburban 1500 / Green Zone (2010) - 2000 Suburban / Man of the Year (2006)

1995 Suburban 2500 / Ticker (2001) - 2000 Suburban 1500 LS / The Fifth Patient (2007)

Der Suburban ist neben der Corvette der einzig echte Longseller und unbestrittenes Alphatier im Fuhrpark von Chevrolet. Langlebigste Modellreihe der Autogeschichte: die erste Version von Chevrolet´s Supersize-Kombi wurde bereits 1935 aufgelegt. Der Suburban gilt als Urvater aller SUV und ist bis heute einer der größten je in Serie gebauten Geländewagen. Eines der profitabelsten GM-Modelle aller Zeiten. Mit bis zu 9 Sitzplätzen ist der monströse Chevy-Topseller allerdings eher ein Personentransporter – und mit Spiegelfolie verklebt das ideale Einsatzfahrzeuge für zivile Polizeitruppen und paramilitärische Spezialeinheiten. Ist diesbezüglich vielfach bekannt aus Film und Fernsehen. Wurde vor allem im Einsatz von FBI, der mexikanischen Drogenmafia und als vollgepanzerter Rammbock an der Spitze von Präsidenten-Eskorten gesichtet.

Auch im zivilen Leben machte Chevys vielseitig einsetzbares Arbeitspferd mit seinen XXL-V8-Motoren einen auf dicke Hose: der 325 PS starke 8,1 Liter Vortec-V8 etwa wuchtete enorme 600 Nm auf die Kurbelwelle. Über 4 Tonnen schwere Segelyachten oder zwölf Meter lange Campingtrailer stemmte das selbst schon 2,5 Tonnen schwere Dickschiff mit links über die Rockies. Wahlweise mit Allrad. Auf Wunsch mit extra-schickem Business-Interieur, Ledersitzen und Multimedia-Vollausstattung. Bei Chevrolet weiß man, was man an ihm hat: „It invented the segment“.

Unsere Wahl: 1992 Suburban 5.7 L Vortec-V8 4WD