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Gangsterlimousinen - Die Hall of Fame der Unterwelt   : Getaway
Die automobilen Stars der Unterwelt.

Die Geschichte der Gangsterlimousine geht zurück bis fast zum Beginn des Automobilzeitalters. Schurken und Betrüger gibt es ohnehin schon seit es Menschen gibt. Wenn sie erfolgreich sein wollen, müssen sie ihren Opfern immer den entscheidenden Schritt voraus sein, und dazu benötigen nun natürlich auch das passende Auto. Unbestritten gelten die 20er und 30er Jahre des 20ten Jahrhunderts als die goldene Ära der Gangsterlimousine. Die Geschichten von Al Capone, Bonnie und Clyde oder John Dillinger sind untrennbar mit dem Automobil verbunden – ohne Autos hätten sie es alle nicht sehr weit gebracht. Die klassischen Gangsterlimousinen wie der De Soto Special Six oder der Citroen 11CV “Traction Avant” stehen allerdings im Museum. Nach mittlerweile über 100 Jahren automobiler Evolution bietet sich dunklen Seelen heute jedoch eine nahezu unüberschaubare Vielfalt an viertürigen Alternativen zur technischen und visuellen Umsetzung ihrer bösen Ideen.

Nach wie vor wählen Gangster ihre Autos nach anderen Kriterien als Familienväter oder Handelsreisenden, aber nach ziemlich ähnlichen wie alle die anderen Leute, die sich zu Macht und Geld hingezogen fühlen. Je nach sozialer Stellung und Geschäftsbereich setzen Schurken aber durchaus unterschiedliche Prioritäten. Die einen wollen einschüchtern, die anderen untertauchen. Die einen wollen eine Bank ausrauben und danach möglichst schnell und unauffällig wieder verschwinden, die anderen inszenieren den großen Auftritt beim Familientreffen. Die einen sind auf der Flucht vor einem Rudel Cops, andere machen Jagd auf fiese Widersacher.

Um den Segen der Unterwelt zu erhalten, bringt eine Gangsterlimousine eine Reihe von speziellen Attributen mit: Leistungsstark, extrem schnell, vollgasfest und zuverlässig muss sie sein, endlos Platz für den Boss und seine Gorillas sowie sämtliche Luxus-Gadgets mit an Bord, die das Leben auf vier Rädern noch erträglicher gestalten. Technisch gerne allerfeinste Avantgarde, ein straffes Fahrwerk, das bei forscher Kurvenfahrt nicht in die Knie geht und Stauraum für diverse Waffengattungen inklusive Zusatzmunition. Natürliche Autorität und Prestige sind selbstverständlich eingebaut, zugleich sollte das Auto aber banal und unverdächtig sein. Idealerweise ist die Karre rundum gepanzert und hält auch nach durchpflügter Polizeisperre noch unbeirrt den Kurs. All das in einem Auto zu vereinen ist eigentlich unmöglich. Es gibt aber doch eine kleine und feine Reihe an Kandidaten, die diesem Idealbild ziemlich nahe kommen.

Das richtige Auto garantiert jedenfalls Charakterbildung und Charisma, mitunter sogar die mythische Unverwundbarkeit seines Besitzers. Das falsche Auto beendet allerdings auch wieder ganz schnell jede noch so verheissungsvolle Gangster-Karriere. Definitiv schlecht beraten war Butch Coolidge mit dem 1980er Honda Civic, der in Pulp Fiction gegen den Chevy Camaro nicht den Hauch einer Chance hatte. Banditen aufgepasst: Vanishing Point deckt auf, welche Limousinen in der Gunst der Unterwelt ganz oben stehen.

 

bullet holes

Ford Galaxie 2G (1960-64)

Unauffällige Allerweltskarre mit Macho-Allüren

 

1963 Ford Galaxie 500 Foor Door Sedan - The Getaway (1972)

1963 Ford Galaxie 500 Foor Door Sedan - The Getaway (1972)

Banditen mit automobilem Sachverstand entschieden sich in den 60ern oft und gerne für den Galaxie, Ford´s Full Size Volumenmodell. Der Galaxie war nicht nur groß, stark, luxuriös und souverän, sondern stand in den Staaten auch an jeder Straßenecke. Mit dem Galaxie hatten auch untalentierte Mechaniker keine Probleme, zur Not konnte man auf der Flucht vor den Cops einfach selbst Hand anlegen. Der Galaxie war auf Sicherheit und ultimativen Fahrkomfort ausgelegt – das perfekte Auto, um auch mal einen Cross-Country von 16 Stunden oder mehr an einem Stück runterzureissen.

In der direkten Auseinandersetzung mit Zäunen, Mülltonnen oder Scheunentoren ging der Galaxie in der Regel als Sieger hervor, da der mit deutlich mehr Stahl gebaut war als vergleichbare Fahrzeuge. Die stärker motorisierten, großvolumigen V8-Varianten läuteten bereits deutlich hörbar die nahende Muscle Car Ära ein, 1963 kam Ford´s neue Geheimwaffe, der 427cu aus der NASCAR-Rennserie zum Einsatz: Ein 7 Liter großer V8 mit 425 Ponies unter der Haube, der für wahrhaft galaktische Fahrleistungen sorgte. Praktischerweise konnten sich auch schon kleine Fische ganz legal und ohne Einsatz von großen Scheinen einen Galaxie in die Garage stellen, wenn sie ihn nicht schon auf anderem Wege hatten erwerben können.

Eine goldrichtige Mischung: Unauffälliges Allerweltsauto mit Machoallüren und einer Portion Überheblichkeit: im Galaxie konnten auch blutige Anfänger getrost große Töne spucken. Ein Garant für den erfolgreichen Start in die Unterwelt.

Ford-Galaxie-500-Judgement

ACTION

 

1963 Ford Galaxie 500 Four Door Sedan in „The Getaway“ (1972) mit Steve McQueen und Ali Mc Graw. Regie: Sam Peckinpah

 

 

 

 

 

 

Mercedes-Benz SE / W108 (1965-72)

Godfather of S 

 

Mercedes-Benz 250 SE

Mercedes-Benz 250 SE

Die 1965 eingeführte Mercedes-Oberklasse gilt als Urvater der S-Klasse. Wenngleich erst die nachfolgende Generation offiziell als „S-Klasse“ promoted wurde, trägt der W108 bereits sämtliche Insignien des ungekrönten deutschen Autokaisers. Die vom begnadeten Paul Bracq gezeichnete Limousine gilt als eine der schönsten und elegantesten in der über hundertjährigen Mercedes-Geschichte.

Legendäres Markenzeichen sind die senkrecht stehenden Scheinwerfer und der mächtige Kühlergrill. Wie es sich für einen Mercedes gehört, bot auch der W108 technische Avantgarde. Radikal neu waren Motoren mit elektronischer Benzineinspritzung, dazu gab´s serienmässig ein Vierganggetriebe, Scheibenbremsen rundum und für die Passagiere Luxus pur: Dinge wie elektrische Fensterheber vorne und hinten, Zentralverriegelung, Servolenkung, Klimaanlage oder ein elektrisches Schiebedach hatten in den 60ern nur sehr wenige Autos an Bord. Im W108 wurden ausschliesslich seidenweich laufende Sech- und Achtzylinder montiert, die Motorleistung notierte je nach Hubraum zwischen 130 und 250 PS.

Der große Benz besaß natürliche Autorität und symbolisierte den Zugang zu Macht und Geld. Seine souveräne Erscheinung aber zugleich auch die diskrete Elegeganz machten die W108 S-Klasse attraktiv für kultivierte Gentleman-Gangster, die allergrößten Wert auf einen stilvollen Auftritt legten. Außen deuteten verchromte Zierleisten auf ein gefülltes Bankkonto, innen dominierten Holzapplikationen, viel Leder und schwerer Teppichboden. Der W108 war sicher kein zweckmässige Begleiter auf der Flucht vor der Obrigkeit, aber ein mehr als adäquater Untersatz für verwöhnte Bosse, die endlich die wohlverdienten Früchte ihres hart erkämpften Erfolges geniessen wollten.

Must have: Trenchcoat, dunkle Sonnenbrille und ein schwarzer Samthut.

Mercedes-Benz-W108-Judgement

ACTION

 

1966 Mercedes-Benz 250 SE in „Der Clan der Sizilianer“ (1969) mit Jean Gabin, Alain Delon und Lino Ventura. Regie: Henri Verneuil

1968 Mercedes-Benz 250 SE in „Un Flic/Der Chef“ (1972) mit Alain Delon und Catherine Deneuve. Regie: Jean-Pierre Melville

 

 

 

 

 

Citroen DS (1955-75)

Der Rebell mit dem Nimbus der Unverwundbarkeit

 

1966 Citroen DS 21 in „Le Samourai / Der Eiskalte Engel“

Citroen DS

Der Citroen DS, gerne auch “die Göttin“  genannt, ist direkter Nachfahre und somit erstgereihter Thronfolger der ultimativen Gangsterlimousine der 30er Jahre, des legendären Citroen 11CV „Traction Avant“. Die superelegante und in den 50ern extrem futuristisch anmutende Stromlinien-Karosserie, aber auch die damals erstmals in Serie verwendete und weltweit einzigartige hydropneumatische Federung waren reinste Avantgarde und ihrer Zeit um Jahrzehnte voraus. Mitte der 50er war der DS zweifellos das Auto der Stunde und die Leute rissen sich förmlich danach: Bereits am ersten Abend des Pariser Salons, am 5.Oktober 1955, stapelten sich bei Citroen mehr als 12.000 unterschriebene Kaufverträge.

bullet holeSchnell hatte sich auch in der Unterwelt herumgesprochen, was für einen höchst brauchbaren Schlitten Citroen da auf die Beine gestellt hatte: Innenliegende Scheibenbremsen vorne, Zweikreisbremsanlage, lastabhängige Hochdruckservounterstützung und halbautomatisches Getriebe. Die Aufhängung der Vorderräder war so konzipiert, dass das Lenkrad von alleine in der Mittelstellung verharrte, sprich: im DS kann man auf gerade Strecke freihändig fahren. Brillant auch der mit dem Karosserieskelett verschweisste, tragende Plattformrahmen. Nach einer aufreibenden Verfolgungsjagd fuhr der DS notfalls auch ohne Kotflügel, Hauben, Türen und das Dach. Die nichtragenden Fahrzeugteile waren lediglich mit dem Rahmen verschraubt.

Charakteristisch war auch das Einspeichenlenkrad, dessen Lenksäule den Fahrer bei einem Aufprall nicht aufspießen konnte. Die teureren Modelle gab es mit Kurvenlicht, dabei schwenkten die Fernscheinwerfer synchron zum Lenkeinschlag mit und leuchteten die Fahrbahnkurve aus. Die Hydropenumatik aber war schlicht genial: beim DS war es möglich, ein plattes Rad ganz ohne Wagenheber zu wechseln. Theoretisch konnte der DS sogar auf drei Rädern fahren, und auf Feldwegen oder Schotterpisten legte man das ganze Auto einfach eine Etage höher.

Letztlich aber war es das einzigartige Design, das den DS zur Ikone machte. Dieses Auto war cool, rebellisch und dekadent zugleich. Spätestens 1962 wurde der DS in der Unterwelt zum Mythos: Der französische Präsident Charles de Gaulle geriet am 22. August 1962 in der Nähe von Paris in einen Hinterhalt der OAS. Die Terroristen müssen damals ziemlich dumm aus der Wäsche geschaut haben,als Ihnen der DS mit De Gaulle trotz eines zerschossenen Hinterreifens einfach davon fuhr.

Must Have: der deutlich luxuriöser ausgestattete „Pallas“ mit viel Platz im Fond, natürlich in Schwarz.

Citroen-DS-Judgement

ACTION

 

1966 DS 21 in „Le Samourai / Der Eiskalte Engel“ (1967) mit Alain Delon. Regie: Jean-Pierre Melville

1972 DS 21 in „Scarface“ (1983) mit Al Pacino und Michelle Pfeiffer. Regie: Brian de Palma

 

 

 

 

 

Alfa Romeo Giulia Nuova Super (1974-78)

Charismatische Italienerin mit betörendem Sound

 

1974 Giulia Nuova Super in „München“ (2004)

Alfa Romeo Giulia Nuova Super

Alfa Romeos Giulia zählt trotz ihres etwas spröden Charmes und dem steifen Look zu den absolut besten Autos der 60er Jahre. Man mochte kaum glauben, dass die charismatische Blechschachtel einen Luftwiderstandsbeiwert von nur 0,34 cw zu Stande brachte. Mit der Giulia war man verdammt schnell unterwegs.

Die Mailander Ingenieure galten in jenen Jahren als begnadete Virtuosen im Motorenbau. Bereits die kleine 1300er Maschine leistete 78 PS, der 1600er in der Giulia Nuova Super stemmte dann schon beachtliche 98 PS auf die Hinterachse – gut genug für 175 Sachen. Nicht nur der legendäre Doppelnockenwellenmotor im Duett mit dem doppelten Flachstromvergaser machte diesen Alfa zu einem richtig scharfen Eisen und zur Mutter aller GTI. Auch das Fahrwerk, das serienmässige Fünfganggetriebe, Scheibenbremsen rundum, Holzlenkrad und opulente Instrumentierung genügten allerhöchsten Ansprüchen. In jeden Jahren fuhren die Alfas BMW & Co gandenlos um die Ohren und genossen schon bald einen Ruf als Schrecken der Autobahn.

Eine auf den ersten Blick harmlose Großserienlimousine, die mit ein paar Eingriffen zum Rennwagen mutierte, das war genau die richtige Karre für böse Buben. Die Giulia war nicht nur eine verkappter Sportler im Limousinenkleid, sondern offerierte auch viel Platz, einen respektablen Kofferraum und faszinierte mit ihrem unnachahmlichen, betörenden Sound. Leider aber kapierten auch die Cops recht schnell, dass sie mit der Giulia viel leichter Verbrecher fangen konnten.

Warum haben die Alfisti die rasante Limousine damals eigentlich nicht einfach Super-Nuova getauft?

Alfa-Romeo-Giulia-Nuova-Super-Judgement

ACTION

 

1974 Giulia Nuova Super in „Munich / München“ (2005) mit Eric Bana und Daniel Craig. Regie: Steven Spielberg

 

 

 

 

 

 

BMW 2002 tii (1971-75)

Durchtrainierter Leichtathlet mit Revoluzzer-Image

 

BMW 2002 tii

Der 02 war ein Kind der wilden 60er, BMWs erster echter Megaseller und begründete das sportliche Image, von dem die Marke bis heute zehrt. Obwohl der Turbo mehr Power hatte, gilt der 2002 tii als der ultimative 02er.

Die Basis für den nachhaltigen Publikumserfolg waren eine recht kompakte, sachlich gezeichnete und puristisch ausgestatte Limousine, ein potenter 2-Liter-Vierzylinder mit obenliegender Nockenwelle und Kugelfischer-Einspritzanlage sowie ein straffes Sportfahrwerk – eine ungezähmte Limousine mit agressivem Naturell. Böse Buben schätzten den 2002tii nicht nur wegen des tollen Sounds, sondern vor allem ob der exzellenten Fahreigenschaften im Grenzbereich. Das richtige Auto für spektakuläre Fahrmanöver: Es gibt bis heute wenige Limousinen, die sich in derart extremen Driftwinkel fahren lassen, ohne dabei aus der Kurve zur fliegen. Neben Alfa´s Giulia gilt der 2002 als die eigentlich erste Sportlimousine.

Als puristische Fahrmaschine war der 2002 in den 60ern eigentlich unschlagbar, das coole Revoluzzer-Image gab´s oben drauf. Funktionales Design, leichtfüssig, spritzig, agil. Perfekt für Gangster, die nach dem Coup ganz schnell verschwinden wollten.

Alles da was man zum Fahren braucht, kein Gramm zuviel. Nichts, was die Karre nur unnötig schwerer macht und auf der Flucht die entscheidenden Zehntelsekunden kosten könnte.  130 PS beschleunigten rund eine Tonne an Lebendgewicht in knapp 10 Sekunden auf 100 und pushten den 2002 tii mit bis zu 190 Sachen über die in den 70ern noch ziemlich leere Autobahn. Die breite Akzeptanz in der Bevölkerung liess einen 02 darüber recht unverdächtig erscheinen, dieser war für die Cops im Großstadtgetümmel dann auch nur sehr schwer auszumachen.

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ACTION

 

1974 BMW 2002 tii in „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008) mit Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu und Stiepe Ercek. Regie: Uli Edel

 

 

 

 

 

 

Mercedes-Benz 450 SEL 6.9 / W116 (1975-80)

Dekadentes Dickschiff mit Fahrleistungen wie ein Sportwagen

 

1976 Mercedes-Benz 450 SEL 6.9 in Ronin (1998), Regie: John Frankenheimer

1976 Mercedes-Benz 450 SEL 6.9 in Ronin (1998), Regie: John Frankenheimer

Der 450 SEL 6.9, die W116-Topmotorisierung schaffte es auf Anhieb zur ultimative Gangsterlimousine der 70er Jahre. Die Einführung der neuen S-Klasse im Jahre 1972 hatte für Mercedes gegenüber dem alten Modell ohnehin schon einen enormen Technologiesprung bedeutet. Der aus dem Mercedes 600 verpflanzte V8 verschaffte dem schwäbischen Dickschiff darüber hinaus Sportwagen-affine Fahrleistungen.

Für kultivierte Gangster verkörperte der 286 PS starke Benz im King-Size-Format die perfekte Symbiose aus unmißverständlicher Autorität und coolem Understatement garniert mit einem herzhaftem Schuß Arroganz. Der opulent bemessene SEL-Fond bot vielbeschäftigten Geschäftsleuten standesgemässen Komfort, echte Gansterbosse setzten sich nur zu gerne selbst hinters Steuer. Dank hydropneumatischer Federung und laufruhigem Achtzylinder stiegen sie nach einem langen und konfliktreichen Arbeitstag aber auch ganz entspannt wieder aus. Das entscheidende Kriterium für Gangster mit Überlebenswillen: Der 6.9 überzeugte vor allem im direkten Vergleich, mit welchem anderen Auto auch immer. Das solide Mercedes-Image und die ausgewiesene Zuverlässigkeit sind dabei das Tüpfelchen auf dem i. Mit 225 km/h Spitze auf Augenhöhe mit dem Porsche 911 S und massig genug, diesen dann eben mal von der Straße zu kicken.

bullet holeDas zählte bei Ganoven: beste Ergebnisse im Crashtest, das Auto mit dem besten Fahrwerk, der höchsten Verarbeitungsqualität und der umfangreichste Serien-Ausstattung in den 70er Jahren. Kommt der 6.9 erst mal richtig in Fahrt, hält ihn so schnell nichts auf: doppelte Stoßstangen vorn und hinten, üppiger Chromschmuck wohin man sieht. Türen, die satt wie ein Schuss ins Schloss fallen. Gegen Aufpreis mit getönten Scheiben rundum und Vorhängen im Fond, serienmässig waren bereits Klimaanlage, Scheinwerferwischer, Tempomat, Mittelarmlehne vorn und Kopfstützen im Fond. Mit eingebauter Garantie für ein langes und unbeschwertes Gangster-Leben.

Must have: elektrisches Schiebedach zum Abfeuern einer Panzerfaust bei voller Fahrt.

Mercedes-Benz-450-SEL-69-Judgement

ACTION

 

1976 Mercedes-Benz 450 SEL 6.9 in „Ronin“ (1998) mit Robert de Niro, Jean Reno un d Natascha McElhone. Regie: John Frankenheimer

 

 

 

 

 

 

Buick LeSabre / 5G (1977-85)

Zuverlässiges Arbeitstier auch für die schmutzigen Jobs

 

Buick LeSabre 5G (1977-1985)

Manchmal müssen eben auch schmutzige Jobs erledigt werden, dabei ist Show und Imponiergehabe meist nebensächlich. Der LeSabre ist solch ein Auto, mit dem man vor allem in der A-Note punkten kann. Für viele Jahre war der LeSabre das Einstiegsmodell im Lineup von GM´s Buick Division. Die drehmomentstarken Sechs- und Achtzylindermotoren toppte der zwischen 1978 und 1981 erhältliche, 170 PS starke V6 Turbo, ein Seelenverwandter zum diabolischen Buick Grand National. Zusätzlichen Druck aus dem Lader gab´s in der Regel nur bei den Europäern, aber Buick wollte ja immer schon auch ein bischen europäischer als all die anderen Amis sein.

Kühlergrill á la Mercedes und ebensolch opulentes Platzangebot. Wurde nach der Ölkrisen am Ende der 70er deutlich verkleinert, dennoch blieben Innen- und Kofferraum gegenüber dem Vorgänger in Iihren Dimensionen weitgehend erhalten. Buicks verkauften sich in den Staaten wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln, ein bischen der VW Amerikas. Die von von 1970 bis 1977 gebaute vierte Generation des LeSabre war noch ein richtig fetter Straßenkreuzer gewesen, aufgrund des wesentlich banaleren Looks war man im eingekochten LeSabre 5G jetzt aber komplett unauffällig unterwegs, mußte aber dennoch auf nichts verzichten.

Zuverlässig, anspruchslos und frei von Star-Allüren. Auch ein weidwund geschossener LeSabre konnte als mobile Straßensperre noch gute Dienste leisten. Am nächsten Tag besorgte man sich einfach einen neuen, kostete nicht die Welt und stand bei praktisch jedem Händler auf dem Hof.

Buick-LeSabre-Judgement

ACTION

 

1979 Buick LeSabre Sedan in “Casino” (1995) mit Robert de Niro, Sharon Stone und Joe Pesci. Regie: Martin Scorsese

1980 Buick LeSabre Sedan in “Goodfellas” (1990) mit Robert de Niro, Ray Liotta und Joe Pesci. Regie: Martin Scorsese

 

 

 

 

 

Maserati Quattroporte III (1977-85)

Italienisches Supercar mit dem Sexappeal eines Schweizer Banktresors

 

Maserati Quattroporte III

Maserati Quattroporte III

Für Gangster, die die Fahrleistungen eines Super-Sportwagens schätzen, im Licht der Öffentlichkeit jedoch noble Zurückhaltung kultivieren, ist der Maserati Quattroporte seit über 40 Jahren und in mittlerweile 5ter Gereation die richtige Wahl. Maserati gilt als der Erfinder des luxuriösen Sportwagens mit Platz für vier Personen. Der Quattroporte III, gefertigt zwischen 1976 und 1990, gilt unter den Quattroportes als der Boss der Bosse.

Der handgefertigte Maserati hatte nie den Ehrgeiz, die schnellste viertürige Limousine zu sein, sondern begeistert vor allem mit seinen inneren Werten. Der großzügig bemessene Innenraum der von Giugiaro gzeichneten Limousine bietet auch mitgliederstarken Mafiafamilien genügend Lebensraum. Das dekadente, mit feinem Holz und Leder ausstaffierte Passagierabteil, war gemütlich wie ein großes Wohnzimmer. Tatsächlich war der Quattroporte bedeutend größer, als er aussah.

Das massige Auto wirkt mit seinen eckigen Linien, riesigen Scheinwerfern und den monströsen Stoßfängern ein wenig wie ein aufgedunsener Lancia Gamma, gerade aber das perfekte Understatement und der diskrete Charme einer unter´m Blech alles andere als banalen Limousine machte den Quattroporte zur geborenen Gangsterlimosuine. Mit dem Fahrwerk aus dem De Tomaso Deauville und einem 280 PS starken 4,9 Liter V8 brachte es der Quattroporte zu ähnlich fulminanten Fahrleistungen wie sein deutsches Pendant, der Mercedes 450 SEL 6.9. Im Gegensatz zum vulgären SEL punktet der Quattroporte aber mit seriöser Eleganz und einer subtilen Ästhetik, die eher introvertierte Menschen mit gutem Geschmack ansprach. Maserati´s Werbeabteilung brachte die ambivalente Existenz des Quattroporte zwischen Gut und Böse seinerzeit gekonnt auf den Punkt: “Für Männer mit ausgeprägtem Sinn für Schönheit und Qualität, die den Mut zum Besonderen haben”. In Italien wußte jedes Kind: wer aus einem Quattroporte ausstieg, gehörte zur ehrenwerten Gesellschaft. Dabei war es letztlich egal, auf welcher Seite er stand.

Der rundum mit Einzelradaufhängung versehene Quattroporte erwies sich übrigens als erstaunlich handlich und meisterte selbst mit vier Personen an Bord schnell und sicher jede noch so enge Kurve. In dieser Festung konnte man auch in ärgsten Bedrängnis noch seine Würde bewahren.

Must have: die nachträgliche Panzerung von Carrozzeria Pavesi in Mailand war natürlich nicht nur für italienische Politiker, sondern auch für die ehrenwerten Familien des Mezziogiorno eine Selbstverständlichkeit.

Maserati-Quattroporte-III-Judgement

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1980 Maserati Quattroporte III in „The Godfather Part III“ (1990) mit Al Pacino, Diane Keaton und Andy Garcia. Regie: Francis Ford Coppola

 

 

 

 

 

 

BMW 535 i / E34 (1977-85)

Der Wolf im Schafspelz – Goldene Mitte auf Oberklasse-Niveau

 

1991 BMW 535i / E34 in „Ronin“ (1998), Regie: John Frankenheimer

1991 BMW 535i / E34 in „Ronin“ (1998), Regie: John Frankenheimer

Mit seiner perfekten Größe, den goldrichtigen Zutaten und dem Gütesiegel made in Germany verkörpert der 5er so etwas wie das Nonplusultra im Autobau. Ein Full Size mit Idealmassen und makelloser Ausgewogenheit sowie mit dem Prestige des großen Bruders. Weder schwerfällig noch kompakt, ein straffes Fahrwerk, energische Motoren, Hinterradantrieb sowie die allerneusten Technik-Gadgets an Bord – der 5er ist der geborene Leader für nahezu jede Straßenlage.

Als der gemeinsame Nenner für eine ziemlich breit gefasste Käufersschicht kommt der 5er vergleichweise unaufdringlich daher. Von außen ist beim E34 kaum auszumachen, ob es sich um einen 520i oder einen M5 handelt – ein Unterschied von immerhin 190 PS bei nahezu identischem Fahrzeuggewicht! Schon der Basis-Fünfer ist kein Kind von Traurigkeit, mit den großen Reihensechsern mutiert der 5er aber zum Wolf im Schafspelz. Ein ideales Preis-Leistungsverhältnis bietet der 211 PS starke 535i, nach 7.7 Sekunden ist der auf 100 und hetzt bei Bedarf mit fast 240 Sachen über die Autobahn. Wenn es sein muß, peitscht die 1,7 Tonnen schwere Limo hart am Vollgas agil wie ein junges Fohlen durch den Slalomparcours , der drehmomentstarke Reihensechser lässt sich aber ebenso souverän auch ganz gelassen mit zehn Litern fahren. Bei guter Pflege sind die E34-Motoren für extrem hohe Laufleistungen auch jenseits von 300.000 Kilometern bekannt.

Alltagstauglich, zuverlässig, crashsicher, langlebig und wartunsgfreundlich, Komfort auf Oberklasse-Level und die vermutlich weltbesten Sechszylinder – da könnensich die  Gangster ganz beruhigt voll auf´s Geschäft konzentrieren.

BMW-535i-Judgement

ACTION

 

1991 BMW 535i / E34 in „Ronin“ (1998) mit Robert de Niro, Jean Reno un d Natascha McElhone. Regie: John Frankenheimer

 

 

 

 

 

 

Cadillac Seville STS / 4G (1991-97)

Der Ultracoole, und: “Best of All, it’s a Cadillac”

 

Cadillac Seville STS

Cadillac Seville STS

Für einen echten Cadillac kommt der 5,20 lange „Sedan de Ville“ fast schon einen Tick zu bescheiden daher, im Caddy-Universum gilt der Seville Serie 4 daher ja eigentlich fast schon als Kompaktwagen. Andererseits gab es in den 90ern keine elegantere Limousine aus amerikanischer Produktion. Den fast ein wenig europäisch proportionierten, geduckt anmutenden Luxury Sedan aus Detroit gab´s natülich nur mit großvolumigem Achtzylinder-Power. Banditen mit Sachverstand nahmen einen mit den ab 1994 verwendeten, bärenstarken Alu-V8-Northstar-Motoren: Dank der einzigartigen Northstar-Notlauffunktion bleibt der Seville auch noch im Falle von einem durch zahlreiche Schüsse durchsiebten Kühler mobil: Das Aggregat läuft abwechselnd auf vier Zylindern weiter, so dass mit immerhin noch maximal 80 km/h der nächste Unterschlupf aufgesucht werden kann.

Sehr praktisch im Falle von fallenden Beliebtheitswerten in der Unterwelt ist die automatische Verriegelung von innen, die sich aktiviert, sobald eine Fahrstufe des Automatikgetriebes eingelegt wird. Wie keine andere Limousine in den 90ern zelebriert der Seville Stil, Dekadenz, Lässigkeit und Kraft im Überfluß. Zu seiner Zeit stärkster Fronttriebler der Welt. Endlos Platz im Innenraum: nichts hindert den Gangsterboss daran bei voller Fahrt auf der Rückbank eine wilde Party zu schmeissen. Imagetechnisch kann man in der Unterwelt mit diesem ultracoolen Ami einfach nichts falsch machen.

Cadillac-Seville-STS-Judgement

ACTION

 

1993 Cadillac Seville STS in „Heat“ (1995) mit Al Pacino, Robert de Niro und Val Kilmer. Regie: Michael Mann

1992 Cadillac Seville STS in “Face Off” (1997) mit John Travolta und Nicholas Cage. Regie: John Woo

 

 

 

 

 

Lincoln Town Car / 2G (1990-95)

S-Klasse made in USA: unangefochtenes Alphatier im Central Business District

 

1995 Lincoln Town Car in „Heat“ (1995) mit Al Pacino, Robert de Niro und Val Kilmer. Regie: Michael Mann

1995 Lincoln Town Car in „Heat“ (1995) mit Al Pacino, Robert de Niro und Val Kilmer. Regie: Michael Mann

1995 Lincoln Town Car in „Heat“ (1995) mit Al Pacino, Robert de Niro und Val Kilmer. Regie: Michael Mann

Zwischen 1981 und 2011 definierte Lincoln mit dem Town Car das amerikanische Pendant zur Mercedes S-Klasse. Das Flagschiff der Ford Motor Company besass mit fast 5,50 m Länge schon in Serie enorme Aussmasse und war darüber hinaus eine der meist verwendeten Plattformen für Strech-Limos. In Bezug auf seine Größe war Lincoln´s Alphatier in guter Gesellschaft mit Rolls-Royce Phantom und Bentley Mulsanne, gekostet hat er allerdings mit rund 50.000 Dollar nur einen Bruchteil seiner adeligen Verwandten.

Eher gedacht als opulent ausstaffiertes Statussymbol ist das Town Car nicht gerade die beste Option als Getaway Car. Zur erfolgreichen Abwicklung des Geschäftlichen in komfortabler Umgebung ist der Lincoln aber allererste Sahne. Sehr praktisch: wirkt innen wie außen extrem teuer, ist nach schweren Konflikten mit den Geschäftspartnern aber sehr leicht und billig zu reparieren: Langlebiger V8-Motor und viel gleiche Technik mit Ford Crown Victoria und Mercury Grand Marquise. Wenn´s drauf ankommt, lässt einen allzuviel neumodisches High-Tech-Klimbim ja gerne mal im Stich. Ein Auto für schwere Jungs, die auf bewährte Technik vertrauen: Einer der letzten Straßenkreuzer in traditionell amerikanischer Body-on-Frame-Bauweise, eine seit Jahrzehnten im Straßenkampf erprobte und höchst zuverlässige Konstruktion.

Böse Schurken sind bekanntermassen nicht gerne allein unterwegs:  Wer will, kann im Town Car nicht nur hinten, sondern auch vorn drei Personen befördern. Einfach die breite Mittelarmlehne nach hinten klappen und schon ist man zu sechst unterwegs. Der riesige Kofferraum bietet Platz für ein ganzes Waffenarsenal, auch mit schweren Schiesseisen beladen stemmt die hinten serienmässig montierte Luftfederung die Karre zuverlässig um die Ecken. Darüber hinaus hat der dicke Lincoln genug Blech drum herum, um sich auf der Flucht einfach selbst die Gasse frei zu fahren.

Seidenweicher 4,6 Liter V8. 180 km/h Top Speed reichen heutzutage aber nicht mehr zum Bohren der ganz dicken Bretter. Sehr praktisch: Im Central Business District ist der Lincoln so unverdächtig wie der Pfarrer in der Kirche.

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ACTION

 

1995 Lincoln Town Car in „Heat“ (1995) mit Al Pacino, Robert de Niro und Val Kilmer. Regie: Michael Mann

 

 

 

 

 

 

Peugeot 406 (1990-95)

Der Unscheinbare, aber flink wie ein Wiesel

 

1996 Peugeot 406 in „Ronin“ (1998) mit Robert de Niro, Jean Reno un d Natascha McElhone. Regie: John Frankenheimer

Peugeot 406

Ein biederer Midsize mit Vierzylindermotor und Frontantrieb als Gangsterkarre? Für echte Kriminelle ist der 406 alles andere als peinlich. Sowohl als Getaway Car als auch auf Großwildjagd macht der unauffällige Franzose absolut Sinn. Die biedere Familienkutsche wird von Aussenstehenden in der Regel schwer unterschätzt: Peugeot schraubte ins 90er Jahre Volumenmodell neben den obligatorischen 1,8 und 2,0 Liter Benzinern und Turbodieseln u.a auch einen 147 PS starken 2 Liter Turbo und den 3 Liter V6 aus dem 607 – damit wurde der 406 so hyperaktiv wie ein junges Fohlen im Frühling.

Unscheinbares Auftreten, wenig Gewicht, viel Power, Frontantrieb und ein gutmütiges Fahrwerk mit Nehmerqualitäten machen aus der braven Brot-und-Butter-Limousine einen gefährlichen Räuber im Großstadtdschungel. Nicht nur in Frankreich steht der 406 an jeder Ecke herum, ziemlich einfachbei Bedarf eben mal schnell in der anonymen Masse unterzutauchen. Der kompakt dimensionierte Franzose kommt durch die engsten Gassen und die Allianz von Frontantrieb mit Handbremse lässt den 406 sogar Haken schlagen. Einzig leichte Lastwechselreaktionen stören auf Dauer die Kurvenhatz. Filous sollten nach dem Kauf eines 406 allerdings erst mal die Bremsen verstärken lassen, die gelten beim 406 schon im actionarmen Alltagsbetrieb der Rentner und Sonntagsfahrer als hoffnungslos unterdimensioniert.

Reichlich überdimensioniert für ein Fahrzeug dieser Klasse in den 90ern ist die Serienausstattung: Klimaautomatik, E- Fenster, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, automatische Fahrlichtschaltung und Radio – alles drin. Die überdurchschnittlich gute Sicherheitsausstattung des 406 wie ABS, Doppelairbag, Regensensor und bei den späteren Modellen die brandneuen Seitenairbags machen bei der Fahrt im illegalen Grenzbereich möglicherweise den entscheidenden Unterschied. Schurken aufgepasst: in Frankreich fahren auch die Cops 406.

Umweltbewusste Ganoven nehmen den Common-Rail Turbodiesel, den gab es schon ab 2000 mit Partikelfilter!

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ACTION

 

1996 Peugeot 406 in „Ronin“ (1998) mit Robert de Niro, Jean Reno und Natascha McElhone. Regie: John Frankenheimer

 

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: Tesla Model S

Schon zum zweiten Mal zeigt uns Tesla wie ein Elektroauto aussehen muss, damit die Kosumenten Schlange stehen. Zweifellos hat Teslas Model S das Zeug zum neuen Star unter den Elektroautos. Das futuristisch aber auch sehr erwachsen anmutende Model S ist sexy und wettbewerbsfähig zugleich. Der wunderschöne Premium Sedan aus Palo Alto überzeugt je nach Batteriepaket […]


Mercedes Magic Vision Control: A Kind Of Magic
Mercedes Magic Vision Control

A Kind Of Magic

Mercedes neuestes Luxus-Cabrio SL ist, wie man es von Modellen der Stuttgarter jenseits der 100.000-Euro-Grenze gewohnt ist, vollgepackt mit allerlei intelligenter Elektronik. All diese Gadgets tragen selbstverständlich auch ihre jeweils eigenen Namen, die zuvor in langen Sitzungen der Marketingabteilung ausgebrütet wurden. Offenbar sind die Mercedes-Ingenieure aber einfallsreicher als ihre Marketing-Kollegen – aber raten Sie doch […]


Mercedes G-Force: Der Alte
Mercedes G-Force

Der Alte

Modellpflege – das klingt bei der Mercedes G-Klasse stark nach geriatrischer Therapie. Seine 33 Jahre sind dem rustikal protzigen Offroad-Urgestein jedoch gut bekommen – da scheinen die paar kleinen Überarbeitungen, die Mercedes dem Modelljahr 2012 angedeihen lässt, fast schon überflüssig. Geblieben ist, nun, eigentlich alles. Für Mercedes-Designer ist der G sicher ausgesprochen schwieriges Terrain: Die […]


Mercedes E 300 Blue Tec Hybrid: Einfach mal rollen lassen
Mercedes E 300 Blue Tec Hybrid

Einfach mal rollen lassen

Mercedes lässt die Presse erstmals am Steuer ihres neuen E 300 Blue Tec Hybrid Platz nehmen: Sparsamer Diesel plus noch sparsamere Hybridtechnik – spart CO2, aber kaum Geld.


Mercedes präsentiert neue A-Klasse: Germany’s Next Topmodel
Mercedes präsentiert neue A-Klasse

Germany’s Next Topmodel

Mit der Enthüllung der neuen A-Klasse setzt Mercedes seinen Kleinsten ganz oben auf die Wunschliste von Kompaktwagen-Fahrern.


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