Das Ende der Reichweiten-Angst

Noch drei Tage, dann ist Weihnachten. Das lesen zumindest die meisten Besitzer eines Tesla Model S aus dem jüngsten Tweet von Elon Musk.

Was genau Elon mit seiner kryptischen Aussage meint, ist noch bis zum 19. März reine Spekulationssache. Also spekulieren wir:

Schon seit einiger Zeit verspricht Musk ein sogenanntes “Torque-Sleep”-System. Dabei wird die Effizienz des Antriebs gesteigert, indem die Leistung jedes einzelnen Motors gezielt angepasst wird, was beim Cruisen deutlich Strom sparen soll. Dieses System funktioniert jedoch nur beim neuen Allrad-Tesla, dem Model S P95D – und der Tesla-Boss hat ja wohl ganz klar von der “gesamten Model S Flotte” gesprochen…

Das Update wird OTA, also über die Mobilfunkverbindung des Model S, eingespielt. Damit fallen schon mal alle etwaigen Modifikationen weg, für die zumindest ein Mechaniker mit Schraubenschlüssel in die Nähe eines Model S kommen müsste. Ob sich lediglich mittels Software-Update die Reichweite derart steigern lässt, dass man im Model S künftig gänzlich sorgenfrei eine Langstreckenfahrt angehen kann, klingt ebenso wenig glaubwürdig.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die neue Bordsoftware im Model S aber eine merkliche Reichweitensteigerung bedeuten. Schlecht ist das sicher nicht – für das Ende der “Range Anxiety” muss Elon Musk aber wohl doch noch öfter die Twitter-Maschine anwerfen.


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