Nanny Car

nanny-car

Teenager sind schrecklich schlechte Fahrer. Eine Tatsache, die jeder bezeugen kann, der schon einmal als Beifahrer eines Führerschein-Neulings im Auto saß. Das wissen vor allem die Eltern der Neo-Verkehrsteilnehmer. Wie eine Studie der Carnegie Mellon University nun herausfand, wünschen sich daher rund 84 Prozent aller Eltern eine “Kindersicherung” für’s Auto.

Chevrolet ist derzeit führend auf dem Gebiet, Neuwagen gegen Teenager-Leichtsinn abzusichern: Schon jetzt bietet der US-Hersteller, etwa im 2016er-Modell des Malibu, seinen Kunden einen speziellen “Teen Driver”-Modus, bei dem eine elektronische Gouvernante im Armaturenbrett aktiviert wird. So lässt sich beispielsweise die Maximalgeschwindigkeit beschränken oder die Höchstanzahl der Passagiere reduzieren.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Rund 84 Prozent aller Eltern sind solchen Aufpasser-Funktionen zugetan. Sie wollen vor allem die Maximalgeschwindigkeit festlegen können und Uhrzeiten bestimmen können, in denen der Wagen vom Nachwuchs benutzt werden darf.

Erstaunlicher Weise scheinen die meisten Teenager nicht einmal etwas gegen die digitale Bevormundung zu haben: 81 Prozent der befragten Teens finden die “Nanny Funktionen” ebenfalls wünschenswert.

Ziel all dieser technischen Kontrollmechanismen ist es, die Zahl der Verkehrsunfälle bei Teenagern zu senken. Autounfälle sind bekanntlich die häufigste Todesursache in dieser Altersklasse. Ob der elektronische Aufpasser Fahranfänger jedoch auch zu besseren Fahrern macht, wurde bislang noch nicht untersucht.

chevrolet-teen-driving



Related Articles

Abarth will eigenen Mittelmotor-Roadster bauen

Fiats Tuning- und Veredelungsabteilung Abarth will mit dem Abarth SS Concept seinen ersten Sportwagen mit Mittelmotor auf den Markt bringen.

Japanische Kampfansage: Honda Civic Type R

Präsentiert wurde der Honda Civic Type R schon vor geraumer Zeit – nun hat der japanische Hot Hatch auch einen Preis: 37.190 Euro wird der scharfe Civic in Österreich kosten.

Pimp my Tire

Genau wie LED- und Neonbeleuchtung unter’m Auto, Tribal-Vinylaufdrucke und LCD-Monitore (die in jede noch so kleine Fläche eingebaut werden) wird