Nicht die hellste Leuchte

Eine Untersuchung des IIHS, des US-amerikanischen Versicherungsinstitutes für Highway-Sicherheit, bescheinigt den amerikanischen Mittelklasse-Fahrzeugen schlechte Noten in der Dunkelheit. Bei einem Drittel der getesteten Modelle war die Leistung der Scheinwerfer wenig zufriedenstellend.

Nur ein einziges Modell, der Toyota Prius V, erntete gute Noten – allerdings nur in Verbindung mit einem optionalen Upgrade der Scheinwerfer. Unter den Modellen mit schlechten Noten fanden sich auch deutsche Fabrikate, wie der VW Passat.

scheinwerfer

Zwar erfüllen alle Modelle die gesetzlichen Standards für Leuchtweite und Helligkeit, das IIHS rechnet allerdings damit, dass bessere Scheinwerfer eine deutliche Verringerung der Verkehrstoten in den USA erzielen könnten.

Die Untersuchung ist die erste ihrer Art in den USA. Überprüft wurde nicht nur, wie gut die Frontscheinwerfer die Straße für den Fahrer ausleuchten, sondern auch, ob entgegenkommende Fahrzeuge durch das Licht geblendet werden können.

Nur 11 “OK”

Von den 31 getesteten Modellen schnitten 11 mit akzeptablen Ergebnissen ab, 9 wurden als “grenzwertig” eingestuft, bei 10 Modellen stufte das IIHS die Lichtleistung als schlecht ein.

Viele der schlechten Noten könnten, so ein Sprecher des IIHS, vermieden werden, wenn die Scheinwerfer werkseitig besser ausgerichtet würden.

Wie wichtig gute Scheinwerfer sind, zeigt die Unfallstatistik: In den USA passieren 49 Prozent aller Unfälle mit Todesfolge in der Nacht, obwohl nur 25 Prozent der gefahrenen Kilometer nachts zurückgelegt werden.

Die Ergebnisse aus den USA sind zwar nicht eins zu eins auf Europa übertragbar, es dürfte sich aber zumindest auch hierzulande lohnen, dem eigenen Auto ein Scheinwerfer-Upgrade zu verpassen. Schon allein durch den austausch eines alten Leuchtmittels im Scheinwerfer gegen ein neues, kann sich die effektive Leistung der Frontscheinwerfer um bis zu 30 Prozent verbessern.



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